- Neubau des Hochbehälters liegt im Zeitplan – Nächste Bauphase startet im Juli
- Unsere Trinkwasserversorgung – eine wichtige Aufgabe für unsere Gemeinschaft
- Information des Verbandsvorsitzenden - Wasserversorgung im Gebiet der Marloffsteiner Gruppe
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Informationspflicht nach Trinkwasserverordnung
Regelmäßige internetbasierte Information der Verbraucher nach § 46 TrinkwV
Anschrift
Zweckverband zur Wasserversorgung der Marloffsteiner Gruppe
Sebalder Straße 12
91077 Dormitz
Wasserversorgungsgebiet
Das Wasserversorgungsgebiet des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Marloffsteiner Gruppe (WZV Marloffstein) umfasst die Gemeinde Marloffstein mit den Ortsteilen Atzelsberg, Rathsberg und Adlitz sowie den Ortsteil Weiher der Gemeinde Uttenreuth im Landkreis Erlangen-Höchstadt und die Gemeinde Dormitz sowie den Ortsteil Rosenbach des Marktes Neunkirchen am Brand des Landkreises Forchheim. Des Weiteren werden die Gemeinde Uttenreuth sowie die Gemeinde Spardorf als Wassergäste vom WZV Marloffstein beliefert.
Anzahl der versorgten Personen
5.020 Einwohner *
Leistungsfähigkeit des Wassersystems
Netzlänge: 77,6 km (ohne Zubringer-, mit Anschlussleitungen)
Anschlussgrad: nahezu 100 %
Abgegebene Menge im Jahr: 235.180 m³ (im Zweckverband) / 228.502 m³ an Wassergäste
durchschnittlich abgegebene Menge/Tag: 644 m³ - 1.270 m³ inkl. Wassergäste
Spitzenverbrauch/verbrauchsreichster Tag: 2.962 m³/d am 30.06.2025
* Ohne Anzahl der versorgten Einwohner der Wassergäste (Stand 31.12.2025).
Wassergewinnungsverfahren
Der WZV Marloffstein bezieht sein Wasser aus drei Flachbrunnen (ca. 20 m Tiefe) und zwei Tiefbrunnen (bis ca. 120 m Tiefe) in den Wasserschutzgebieten Uttenreuth sowie Dormitzer Forst. Nach der Aufbereitung in den beiden Wasserwerken in Weiher wird das Trinkwasser an Haushalte im Versorgungsgebiet weitergegeben. Etwa die Hälfte der gesamten Wassermenge wird an Wassergäste weitergeleitet.
Wasseraufbereitungs- und Desinfektionsverfahren
Wasserwerk Weiher II: Geschlossene Belüftung mittels Füllkörper-Oxidator, Zudosierung von Eisen-II-Sulfat als Flockungsmittel zur Entfernung von Arsen, Quarzsandfiltration
Wasserwerk Weiher III: Geschlossene Belüftung mittels Füllkörper-Oxidator, Zudosierung von Eisen-II-Sulfat als Flockungsmittel zur Entfernung von Arsen, Quarzsandfiltration
Untersuchungsergebnisse
Die Trinkwasserqualität im Versorgungsgebiet des WZV Marloffstein.
Wasserhärte
Die Wasserhärte im Versorgungsgebiet des WZV Marloffstein.
Infos über Risikomanagement
Die ESTW als Technische Betriebsführung des WZV Marloffstein führen ein auch von der zuständigen Zertifizierungsstelle anerkanntes Risikomanagement für die Wasserversorgung gemäß Technisches Sicherheitsmanagement durch, das regelmäßig im Rahmen der jährlichen Fortschreibung aktualisiert wird. Auch das im Rahmen der neuen TrinkwV geforderte Risikomanagementverfahren wird umgesetzt.
Empfehlungen fürs Wassersparen
Hier finden Sie unsere Wasserspartipps.
Empfehlungen zur Vermeidung von Schäden der menschlichen Gesundheit bei stagnierendem Trinkwasser
Der WZV Marloffstein sorgt in seinem Leitungsnetz dafür, dass es zu keiner Stagnation des Trinkwassers kommt. Was viele aber nicht wissen: Für die Hausinstallationen und deren gesundheitliche und technische Eignung zum Transport von Trinkwasser sind die Haus- und Wohnungsbesitzer verantwortlich. Sie müssen gewährleisten, dass die Qualität des Trinkwassers zwischen Wasserzähler und Zapfstellen einwandfrei ist und alle Grenzwerte und Anforderungen der Trinkwasserverordnung eingehalten werden. Darauf machen das Umweltbundesamt in einem Erklärfilm zur Trinkwasserinstallation (YouTube) und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) aufmerksam.
Denn Trinkwasser ist ein Naturprodukt. Wenn es in Leitungen länger verweilt, die Umgebungstemperaturen hoch sind, unterliegt es einem Veränderungsprozess. Es kann zu einer unerwünschten Vermehrung von Keimen im Trinkwasser kommen. Zudem können sich Stoffe aus den verwendeten Materialien der Hausinstallation im Trinkwasser lösen.
Ist schon längere Zeit kein Wasser entnommen worden, empfiehlt sich daher ein vollständiger Wasseraustausch. Dafür öffnet man nacheinander für kurze Zeit alle Wasserarmaturen, bis das Wasser eine gleichbleibende Temperatur aufweist.
Weitere Tipps bei vorhersehbarer Nicht-Nutzung der Trinkwasser-Installation für
> 4 Wochen: Absperrarmaturen hinter dem Wasserzähler schließen, bei Wiederinbetriebnahme vollständiger Wasseraustausch
> 6 Monate: Absperrarmaturen hinter dem Wasserzähler schließen, bei Wiederinbetriebnahme vollständiger Wasseraustausch und Empfehlung der mikrobiologischen Kontrolle
> 1 Jahr: Hausanschlussleitung physisch von der Versorgungsleitung trennen, bei erneuter Inbetriebnahme Wiederanschluss durch den Wasserversorger
Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links:
DVGW e.V.: Verbraucherinformationen
Trinkwasser | Umweltbundesamt
Wasserverlustzahlen
Bei einem mittleren Betriebsdruck von 5,5 bar ergibt sich für 2024 ein ILI von rund 5,6.
Der Wert aus dem Jahr 2025 ist durch betriebsnotwendige Spülungen bei der Inbetriebnahme des neuen Wasserwerks nicht aussagekräftig für den Netzzustand.
Der Infrastructure Leakage Index (ILI)* wird gemäß DVGW-Arbeitsblatt W 400-3 gilt dies als niedriger Wasserverlust ermittelt. Der ILI ist eine internationale Wasserverlustkennzahl zur Beurteilung der Dichtheit von Netzen der öffentlichen Trinkwasserversorgung. Dafür werden Netzstrukturparameter wie die Rohrnetzlänge, die Zahl und mittlere Länge der Anschlussleitungen sowie der durchschnittliche Betriebsdruck berücksichtigt.
Eigentümerstruktur des Wasserversorgers
Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Marloffsteiner Gruppe ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, gegründet von den Mitgliedsgemeinden (Gemeinde Marloffstein mit den Ortsteilen Atzelsberg, Rathsberg u. Adlitz, dem Ortsteil Weiher, der Gemeinde Dormitz und dem Ortsteil Rosenbach).
Wasserpreis
Die Preisstruktur des WZV Marloffstein.








