- Neubau des Hochbehälters liegt im Zeitplan – Nächste Bauphase startet im Juli
- Unsere Trinkwasserversorgung – eine wichtige Aufgabe für unsere Gemeinschaft
- Information des Verbandsvorsitzenden - Wasserversorgung im Gebiet der Marloffsteiner Gruppe
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Empfehlungen zum Wassersparen
Tipps zum Wassersparen
Was können Sie tun, um die Wasserreserven des WZV Marloffstein sinnvoll und schonend zu nutzen?
Gießen Sie Ihren Garten erst ab dem späten Abend, wenn der Boden etwas abgekühlt ist. So gießen Sie mit weniger Wasser viel effektiver als tagsüber, wenn das meiste Wasser gleich wieder verdunstet.
Bewässerungssysteme, die das Wasser gezielt und langsam direkt in der Nähe der Wurzeln versickern lassen, sind ebenfalls eine gute Alternative. Sie sparen Zeit und Wasser gegenüber der gängigen Gartenschlauchbewässerung "von oben".
Eine weitere Empfehlung ist das ressourcensparende Sammeln von Regenwasser in Zisternen oder Tonnen. Hierbei sollte allerdings bevorzugt Regenwasser von Flächen aufgefangen werden, die normalerweise über die öffentliche Kanalisation entwässert werden. Deswegen stehen Regentonnen gerne an Fallrohren von Dachrinnen, oder das Wasser vom Dach speist Zisternen.
Überlegen Sie, was Sie gießen. Natürlich sollen Ihre Tomaten, Gurken und Bohnen ausreichend Wasser bekommen – nachhaltiger und sparsamer als mit Gemüse aus dem eigenen Garten können Sie sich nicht versorgen. Was an Transport, Verpackung und anderen Umweltbelastungen dadurch wegfällt, das freut das Klima und damit auch das Grundwasser.
Rasenflächen erholen sich nach Trockenperioden meist sehr schnell wieder, lassen Sie das Gras ein bisschen höher stehen und leben Sie einfach mit der Steppe im Garten.
Hintergrund: Das Bewässern von Rasenflächen – auch aus privaten Gartenbrunnen – strapaziert unsere Grundwasserleiter. Wie schon das Bayerische Landesamt für Umwelt veröffentlicht hat, sind auch die Grundwasserstände in Nordbayern in den letzten Jahren eher gesunken. Daher sollte gut überlegt werden, welche Bewässerung tatsächlich notwendig ist.Vorhandene Gartenpools oder Schwimmbecken sollten nicht während der täglichen Verbrauchsspitzen (morgens zwischen ca. 6:30 Uhr und 8:30 Uhr sowie abends zwischen 16:30 Uhr und 19:30 Uhr) befüllt werden. Damit kann die Wasserversorgung gleichmäßiger und schonender betrieben werden, was den Brunnen und auch den anderen Anlagen der Wasserversorgung zu Gute kommt.
Aus dem gleichen Grund sollten Wasch- und Spülmaschinen, die mit einer Zeitschaltuhr ausgerüstet sind, zu den verbrauchsarmen Tageszeiten (später Vormittag oder nachts) betrieben werden.
Trinken Sie Wasser direkt aus der Leitung oder nutzen Sie einen Wassersprudler, wenn Sie gerne spritziges Wasser trinken. So vermeiden Sie viel Verpackung und Transportwege - das schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel. 1 Kubikmeter bestes Trinkwasser (1.000 Liter) kostet bei den ESTW derzeit 2,57 Euro (brutto).








